Oktober/November 2011
Winterfestmachung / Frostschutz
Im Monat Oktober ist mit den ersten leichten Nachtfrösten zu rechnen, so das der Gartenfreund frostempfindliche Pflanzen und Gemüse in das Winterquartierbringen sollte. Frostempfindliche Gemüsearten, wie Tomaten, Paprika oder Zucchini sollten unbedingt vor den ersten Frösten geerntet werden. Grüne Tomaten können in einem frostfreien, Raum an der Staude hängend, oder in Stiegen liegend nachreifen. Winterporree kann bei leichtem Frost in der Erde bleiben, wobei sich ein leichter Frostschutz aus Laub oder Nadelholz empfiehlt. Grünkohl verträgt auch strengere Fröste und verliert dadurch sogar seinen leicht bitteren Geschmack. Rosenkohl verträgt leichten Frost, sollte jedoch bei strengerem Frost geerntet, im Frühbeet eingeschlagen werden, und leichten Winterschutz erhalten. Wurzelgemüse, wie Möhren, Sellerie, Kohlrabi etc. kann problemlos in Erdmieten überwintert werden. Wer Ärger mit Wühlmäusen hat, sollte die eingelagerten Gemüse jedoch mit einem engmaschigen Drahtgeflecht vor diesen gefräßigen Plagegeistern schützen. Nach den ersten leichten Nachtfrösten werden die Dahlienknollen mittels Grabe Gabel aus der Erde geholt. Das abgestorbene Laub ist ca. 10 cm. über der Knolle abzuschneiden, und die Knollen sind frostfrei zu überwintern. Dabei schützt das Einschlagen in trockenen Torfmull vor dem Austrocknen. Gladiolenknollen werden vorsichtig aus der Erde gehoben, der Stiel kurz über der Knolle vorsichtig abgedreht, damit Schädlinge wie Tripse nicht mit überwintern können. Die Lagerung erfolgt frostfrei in luftigen Stiegen. Canna und Knollenbegonien werden ebenfalls frostfrei überwintert. Rasenflächen werden Mitte Oktober letztmalig geschnitten, später auffallendes Laub sollte unbedingt nochmals abgeharkt werden.
Vor Eintritt der ersten Fröste muss unbedingt die Wasserversorgung außer Betrieb genommen werden. Die Pumpe wird abgebaut, und frostfrei überwintert. Dabei empfiehlt es sich die Pumpe in einem frostfreien Raum, mit reinem Wasser gefüllt, zu überwintern. Frostschutzmittel etc. sind ungeeignet, da die Pumpe im Frühjahr nur schwer wieder zu reinigen ist. Die Wasserleitung ist an Ihrer tiefsten Stelle zu entwässern. Danach sind sämtliche Wasserhähne vollständig zu öffnen, damit das darin verbleibende Restwasser die Hähne nicht beschädigen kann. Das gleiche gilt für die Trapse der Waschbecken und für Wasserboiler, sie sind unbedingt zu entleeren.
Fischteiche sollten entleert und von abgefallenem Laub gereinigt werden. Bei strengeren Frösten, sowie ausreichender Tiefe des Teiches ( ca. 60cm), können die Fische problemlos überwintern. Zur zusätzlichen Versorgung der Fische kann ein Schilfbündel in das Wasser gestellt werden. Dadurch werden die Fische bei zugefrorenem Teich mit Sauerstoff versorgt und eventuell auftretende Faulgase können entweichen. Die Fische erfrieren bei zugefrorenem Teich nicht, sondern sie ersticken an den Faulgasen, das sich durch abgestorbenes Laub und sonstigen Abfällen bildet. Diese Faulgase können bei zugefrorenem Teich nicht entweichen, und den Fischen fehlt der nötige Sauerstoff zum Überleben.
Nicht vergessen sollten wir, eine Ecke des Gartens unaufgeräumt, mit Laub und Reisig versehen, zu belassen, um unseren Nützlingen im Garten eine gute Möglichkeit zur Überwinterung zu geben.
Um es “Langfingern“ so schwer wie möglich zu machen, ist darauf zu achten, das Fenster und Türen möglichst einbruchssicher gestaltet werden. Es empfiehlt sich jedoch, wertvolle elektrische Geräte und Werkzeuge möglichst nicht im Garten zu belassen.
In der Hoffnung, das der Winter nicht allzu streng ausfällt, das alle Pflanzen den Winter gut überstehen, verbleibt bis zum neuen Jahr
Ihr Fachberater des Stadtverbandes Dessau
Tipps vom Fachberater:
Monat September 2011
Thema: Gründüngung
( unter Verwendung von Fachinformationen des BDG )
Im Garten sollten keine Flächen brach liegen bleiben, sondern jede freie Fläche sollte mit Gründüngungspflanzen eingesät werden. Der Boden ist beschattet, er trocknet weniger aus und verschlämmt bei starken Niederschlägen nicht. Dem Boden wird organische Masse zugeführt und es entsteht Humus. Bei der Gründüngung handelt es sich eigentlich nicht um eine Düngung, sondern um eine Bodenverbesserung oder vielmehr um eine Bodengesundungsmaßnahme. Wie bereits eingangs erwähnt dienen diese Maßnahmen zu: - Schutz vor Bodenabtragung - Unkrautunterdrückung - Lockerung des Bodens, Verbesserung der Krümelstruktur - Aufschluss von Nährstoffen aus tieferen Bodenschichten für tief wurzelnde Kulturpflanzen ( Luzerne, Lupine, Winterroggen ) - Schutz vor Verschlämmung bei starken Niederschlägen - Verbesserung der Wasserführung (speichern ) - Anreicherung mit Stickstoff ( Lupine Wicke, Klee )
Wann und wo einsäen ?
Überall dort wo der Boden über einen längeren Zeitraum (zehn Wochen) nicht mit einer Kultur bedeckt ist. Das gilt nicht nur für abgeerntete Beete, sondern *im Gemüsegarten - vor Tomaten und Co, – nach Sommerkulturen, - bei weitem Reihenabstand, - bei Aussaaten mit langsamer Anfangsentwicklung *im Obstgarten - zwischen Beerenobst, - auf Baumscheiben, - unter Bäumen *in neuen Gärten - vor der Anpflanzung oder Rasenaussaat
Wie einsäen?
Bodenfläche feinkrümelig herrichten, Samen breitwürfig ausbringen, einrechen und anwalzen. - Oder Reihensaat. - Bis zum Auflaufen feucht halten.
Wann einarbeiten bzw. entfernen?
Grüneinsaaten stehen am besten bis ins Frühjahr auf dem Beet. Dies gilt für winterharte ebenso wie für frostempfindliche Arten. Notfalls wird im Dezember eingearbeitet, wenn kaum noch Bodenleben aktiv ist. Wie entscheidet der Gärtner nach Art der Pflanzen und Zeitpunkt der Folgekultur. - Ausreißen, zerkleinern, kompostieren. - Abmähen, trocknen lassen, flach eingraben. Über die Pflanzenarten, ihre Eigenschaften beraten wir sie gern oder gehen sie in den Fachhandel.
Ihre Fachberater
Monat Juni 2011
Neben dem erforderlichen Gießen der Staudenbeete und des Rasens ist die Unkrautbekämpfung äußerst wichtig. Wenn sich Dauerunkräuter erst einmal festgesetzt haben, ist es nur sehr schwer diese wieder zu entfernen. Bei Polsterstauden wird es oft nötig sein, diese einzeln heraus zunehmen, um z.B. Quecken und Ackerwinde aus dem Wurzelballen zu beseitigen. Wichtig ist, die Unkräuter nicht einfach abzurupfen, sondern die Wurzeln mit heraus zu ziehen. Diese also mit den Fingern tief greifen und mitunter sogar nachgraben. Wenn auch nur ein kleines Wurzelstück im Boden bleibt, so bilden sich daraus wieder neue Pflanzen. Um überhaupt mit weniger Unkraut auszukommen, muss man schon beizeiten im Frühjahr anfangen zu jäten und nicht warten bis das Unkraut blüht und Samen trägt. Am besten geht es nach einem kräftigen Regenguss, wenn der Boden wieder leicht abgetrocknet ist. Unkräuter in Rasenflächen sind nicht bei jedem beliebt. Insbesondere sind hier Gänseblümchen, Löwenzahn, Disteln u. Ä. die den Zierwert der Rasenfläche mindern und sie nehmen dem Rasen Platz, Wasser und Nährstoffe weg. Um zu vermeiden das sich Wurzelunkräuter über die Samen ausbreiten, vor jeder Blüte den Rasen mähen. Ansonsten hilft nur das wurzeltiefe Ausstechen der Unkräuter. In den Erdbeerbeeten sind Unkräuter das ganze Jahr über störend. Während sie im Frühjahr Wasser- und Nährstoffkonkurrent sind, nehmen sie den Erdbeeren später das Licht. Hier empfiehlt es sich den Boden mit einer schwarzen geschlitzten Mulchfolie zu bedecken. Unter Obstbäumen kann man alternativ zur mechanischen Unkrautbekämpfung eine Mulchscheibe (Durchmesser mind. 60 cm) mit organischen Materialien (Rinden- oder Strohmulch) anlegen. Angetrockneter Rasenschnitt lässt sich auch verwenden. Im Staudenbeet kann man auch mineralische Materialien, wie Kalksplitt, verwenden. Die Mulchschichtdicke sollte 3 bis 7 cm betragen. Allerdings gilt auch hier vorher jegliches Unkraut zu beseitigen. Und im Zweifel gilt: Was man nicht besiegen kann, sollte man nutzen! Unkräuter sind auch Zeigerpflanzen und geben Auskunft über die Beschaffenheit des Gartenbodens. So zeigt z.B. Brennnessel humus- und nährstoffreichen Boden an. Gänseblümchen weisen besonders auf nährstoffarmen Boden hin. Der Weißklee wächst auf kalkhaltigen und nährstoffarmen Boden. Löwenzahn bevorzugt nährstoffreichen und lehmig feuchten Boden.
Ihr Fachberater
Monat Mai 2011
Thema:Giftpflanzen
( unter Verwendung von Erkenntnissen aus Internet/u.a
.
Giftpflanzen sind ein Teil unserer Umwelt. Nur der richtige Umgang und die Kenntnis über Aussehen und die Gefahren kann verhindern, dass immer noch Vergiftungen auftreten.
Prinzipiell ist immer eine Beratung angebracht, da Pflanzen, Pilze, u.a. sich den regionalen Verhältnissen anpassen.
Bei Verdacht gelten allgemeine Regeln:
- alle Pflanzenteile mitnehmen
- Beschaffenheit, Farbe, Größe der Frucht
- Beschreibung der Pflanze
- Standort
Es gibt eine Riesenanzahl von Pflanzen vor denen uns gewarnt wird, aber hier eine Auswahl:
* Kartoffel alles über der Erde
Durchfall, Atemlähmung
* Tomate grüne Teile, unreife Früchte
Durchfall, Atemlähmung
* Rhabarber Blattspreite
Krämpfe, Nierenstörungen
* Gartenbohne rohe Hülsen
Erbrechen, Fieber, Krämpfe
* Alpenveilchen Blätter, Knolle
Krämpfe, Schwindel
* Aubergine grüne Teile
Durchfall
* Kirschlorbeer Blätter, Samenkerne
Bauchschmerzen, Übelkeit
* Maiglöckchen Blätter, Blüten
Herzrhythmusstörungen
* Herbstzeitlose alle Pflanzenteile
Übelkeit, Tod durch Atemlähmung
* Holunder Beeren roh, Blätter, Rinde
Brechreiz
* Seidelbast Beeren
Übelkeit, Erbrechen
* Tabak alle Pflanzenteile
ohne Kommentar
* Pilze benötigen eine Sonderberatung
Falls eine dieser oder anderer Fälle von Vergiftungen eintreten, dann:
* keine Gabe von fetthaltigen u. alkoholischen Getränken
* keine Gabe von Kochsalzlösungen
* große Flüssigkeitsmengen sind angebracht
* Eine Sonderbelehrung sollte dem Arzt vorbehalten werden.
Ihre Fachberater
Monat April 2011
Thema: Pflegeleichte Gärten
( unter Verwendung von Erkenntnissen aus Internet/Der Bio-Gärtner)
Der pflegeleichte Garten ist besonders für viel beschäftigte Berufstätige, Behinderte und Senioren interessant. Dabei ist besonders zu erwähnen, dass Gartenarbeit noch bis ins hohe Alter Spaß und Freude machen und dabei erholsam sein soll.
Unter dem Motto: wenig arbeiten, aber viel genießen, sind situationsgerechte Gestaltung, pflegeleichte Pflanzen und zweckgerechte Gartengeräte eine Voraussetzung.
Gartengestaltung
Diese Frage ist bei Übernahme bzw. Weiterführung bereits bewirtschafteter Gärten schwierig zu entscheiden.
Aus diesem Grunde sollte bei geplanter Umgestaltung immer ein Fachmann zu Rate gezogen werden.
Bei kleineren Maßnahmen sind kurze, ebene Wege, nahe Wasserentnahmestellen und ebene Flächen zu bevorzugen.
In diesem Zusammenhang soll unbedingt auf sie erhebliche Arbeitserleichterung durch Einsatz eines Hoch- oder Tischbeetes im Garten hingewiesen werden.
Die Arbeitshöhe ist bei beiden vorteilhaft, jedoch ist die Befüllung eines Hochbeetes schwierig.
Obst
Frühzeitig auf kleine Obstbäume, die wenig geschnitten werden müssen, umsteigen und wenig krankheitsanfällige, widerstandsfähige Sorten wählen.
Hier ist besonders auf die Pflanzung von Säulenobst hinzuweisen, da kaum Schnitt-maßnahmen erforderlich sind und der Anbau vieler unterschiedlicher Sorten möglich ist.
Bei Beerenobst ist ebenfalls die Pflanzung von Hochstämmchen vorzuziehen.
Hingewiesen werde sollte auch auf die Möglichkeit viele Obstarten und Blühgehölze in Pflanzkübeln zu kultivieren.
Gemüse/Gewürze
Zur Unkrautbekämpfung regelmäßig Mulchen und evtl. Mulchfolie verwenden.
Besondere Beachtung verdient die Schneckenplage.
Um die Verwendung des teuren Schneckenkorns einzuschränken, helfen:
- zeitiges Absammeln gleich nach dem Winter,
- Schneckenzäune und
- Verwendung von Kalkstickstoff (dazu können vom Fachberater gesondert Auskünfte gegeben werden).
Anbau von Gewürzen, Kräutern, Tomaten, Paprika, Zucchini, Salat u.v.m. ist ebenfalls in Kübeln möglich.
Gartengeräte
- Statt Gießkannen schleppen mit dem Schlauch arbeiten.
- Nahe Wasserentnahmestellen anlegen.
- Gartengeräte mit ausfahrbarem beweglichem Stiel benutzen.
Ihre Fachberater
Februar / März 2011
Allen Gartenfreunden ein gesundes neues Jahr, sowie einen guten Start in die neue Gartensaison 2011 wünschen Ihnen Ihre Fachberater des Stadtverbandes der Gartenfreunde Dessau e. V.
Zu Beginn des neuen Gartenjahres einige Tipps und Tricks zur Aussaat von Gemüse und Kräutern.
Petersilie: Viele Gartenfreunde beklagen sich, dass ihr Petersiliensamen schlecht keimt bzw. nach der Aussaat welkt und eingeht.
Petersiliensamen sind Lichtkeimer. Versuchen Sie es doch einmal wie folgt: Beet graben bzw. mit der Gartenkralle lockern, fein harken und den Samen auf das Beet streuen.
Mit der Gießkanne überbrausen und das Beet ständig feucht halten. Sie bekommen zwar keine Petersilie, die in Reih und Glied steht, dafür aber eine wunderschöne Petersilienwiese.
Anbaufläche: Beetbreite X 20- 30 cm ist ausreichend.
Bohnenkraut: Bodenvorbereitung und Aussaat wie bei der Petersilie, einjährig jedoch sollten Sie vor dem Überbrausen den Samen mit dem Schaufelrücken leicht anklopfen. Zur Verbesserung der Standsicherheit der Pflanzen sind sie ringsum mit einem Band einzugrenzen.
Buschbohnen: Nach der Aussaat der Buschbohnen kommt es vor, dass einige Tage nach der Aussaat die Bohnenkerne wieder oben auf dem Beet liegen, und viele Gartenfreunde vermuten Vögel als Ursache. Das trifft jedoch meist nicht zu.
Die Bohnen sind bemüht, den Keim in die Erde zu bohren.
Wenn die Erde unterhalb der Bohnen jedoch fester ist als
oberhalb, so drückt der Keim die Bohne wieder aus der Erde.
Dies kann man verhindern, indem man die Erde mit dem
Schaufelrücken vor dem Überbrausen leicht anklopft.
Bewährt hat sich bei mir übrigens der Trick mit der Plaste Flasche siehe Tipps und Tricks 10/2010. Buddelflink ist ausgewandert.
Gutes Gelingen bei der Aussaat wünscht: Ihr Fachberater
November/Dezember 2010
Winterfestmachung
Das Gartenjahr 2010 geht zu Ende, und es wird Zeit, dafür zu sorgen, dass der Garten den Winter schadlos übersteht.
Alle Pflanzen, die strengen Frost nicht vertragen, werden in das Winterquartier gebracht.
Rosen sollten angehäufelt werden, damit ihnen der Winter nicht schaden kann.
Koniferen, hohe Stauden, sowie andere Pflanzen und Gehölze sollten leicht zusammen gebunden, bzw. an einem Stab angebunden werden, damit bei starken Schneefällen die Zweige nicht abbrechen.
Gegen starken Frost empfindliche Blumenzwiebeln und Stauden erhalten einen leichten Winterschutz aus Laub oder Nadelholzzweigen.
Manche Samenstände von Pflanzen und Blumen können stehen bleiben und dienen den Vögeln im Winter als Nahrungsquelle.
Liegt viel Laub auf dem Rasen, so sollte es entfernt werden, damit der Rasen unter der Laubschicht nicht fault.
Fischteiche und Biotope sollten, wenn noch nicht geschehen, grob gereinigt, Laub und Schmutz entfernt werden. Ein Bündel Schilf in das Wasser gestellt, versorgt die Fische bei zugefrorenem Teich mit Sauerstoff. Ist der Teich tief genug, erfrieren die Fische nicht, sondern sie ersticken an den durch Laub und Pflanzenresten produzierten Faulgasen.
Unser Garten sollte nicht allzu aufgeräumt aussehen, damit Käfer und andere Nützlinge ein Winterquartier finden. Ein Igel würde sich zum Beispiel über einen Laub und Reisighaufen freuen, besonders wenn er noch leicht vor Nässe geschützt ist.
Um Frostschäden zu vermeiden, sind vorhandene Wasserleitungen zu entleeren. Das Gleiche gilt für Warmwasserboiler in der Laube, Toiletten und Waschbecken, sowie Wasserbehälter von Pumpenanlagen.
Über ein stets gefülltes Futterhäuschen würden sich alle gefiederten Wintergäste freuen. Sie zahlen uns die Mühe und den Aufwand im Frühjahr durch die Vertilgung zahlreicher Schädlinge zurück.
Wenn alles bedacht ist, können Sie sich zufrieden zurücklehnen und dem neuen Gartenjahrberuhigt entgegensehen.
Allen Gartenfreunden und Ihren Familien ein frohes und gesundes Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Gartenjahr wünscht Ihnen
Ihr Fachberater des Stadtverbandes Dessau
September 2010
Tipps und Tricks vom Fachberater
Tipps
Erdbeeren erhalten im September noch einmal eine Düngergabe, was besonders bei neu gepflanzten Erdbeeren wichtig ist, da die Blütenknospen für das nächste Jahr jetzt gebildet werden. Wer die Möglichkeit hat, sollte sie mit verrottetem Stalldung oder Stroh mulchen.
Um der lästigen Nacktschneckenplage zu begegnen, ist es vom Vorteil, vor dem Mulchen einige Körner Schneckenkorn mit auszubringen.
Im Juli / August gepflanzte Gemüsepflanzen, wie Salat, Kohlrabi, Porree und Blumenkohl erhalten noch einmal eine Düngergabe. Die Aussaat von Spinat und Feldsalat für die Frühjahrsernte sollte bis spätestens Mitte September
vorgenommen werden.
Frühblüher, wie Tulpen, Narzissen und Krokusse, können ab Mitte September gepflanzt werden.
Verblühte Blühten der Blumen sollten regelmäßig ausgeschnitten werden.
Trick gegen Maulwurfplage:
Viele Gartenfreunde ärgern sich, wenn frisch bepflanzte Gartenbeete von unserem Freund Buddelflink mit zahlreichen Hügeln und Gängen verziert und frischgepflanzte Pflanzen anheben und diese Pflanzen ihren Halt verlieren.
Da Wühlfried aber unter Naturschutz steht ist ihm meist schlecht beizukommen. Versuchen sie es doch einmal mit einer ganz einfachen Methode:
Von einer handelsüblichen leeren Plastikflasche, z.B. einer Essigflasche wird der Boden herausgeschnitten, und auf einen dünnen Metallstab (ca. 1m Iang) gesteckt und dieser mitten in einen Maulwurfshügel platziert. Die Geräusche, welche die Plastikflasche durch Windbewegungen an dem Metallstab verursacht, sind Gift für Wühlfrieds Ohren und er wandert garantiert ab. „Ihre Gartennachbarn wird es freuen."
Trick erprobt und für gut befunden.
Ihr Fachberater vom SVG Dessau e.V.
Tipps der Fachberater: Juli 2010

Tipps vom Fachberater: Juni 2010
Thema: Wasserbedarf und richtiges Gießen von Pflanzen und Stauden
Pflanzen benötigen zu ihrem Wachstum Erde, Licht, Luft, Wasser und gute Pflege. "Wasser marsch" lautet die Devise wenn Wärme und Trockenheit unser Gartenwetter bestimmen.
Der Wasserbedarf der einzelnen Arten ist unterschiedlich.
Viele Pflanzen sind genügsam (Kräuter aus den Mittelmeergebieten wie Rosmarin, Salbei, Thymian), Mauerpfeffer, Hauswurz.
Ausgeglichene Wasserversorgung besteht bei einsetzender Blüte, bei der
Kopfbildung (Salat, Kohl, Zwiebel, Sellerie usw.) und zusammengefasst in der jeweiligen Hauptwachstumszeit.
Wer die Möglichkeit hat kann Pflanzen mit annähernd gleichem Wasserbedarf zusammen pflanzen.
Grundregeln:
Nicht so häufig, dafür kräftig und durchdringend gießen.
Faustregel: je Liter pro qm dringt das Wasser 1 cm tief in den Boden ein.
Richtwert: 25-35 l verteilt auf 2-4 Gaben pro Woche für durstige Gemüsearten wie Kohl, Gurken, Sellerie, Lauch.
20-25 l für Salat, Radieschen, Möhren, u.a.
8 -10 l ist die empfohlene Orientierungsgröße je Gießvorgang.
Blätter sollten möglichst trocken bleiben oder schnell abtrocknen. Deshalb möglichst früh morgens oder am frühen Abend gießen oder sprengen.
Günstig bleibt, das Wasser direkt an die Wurzeln zu gießen. Kaltes Wasser vermeiden.
Pflanzen an sonnigen Standorten müssen häufiger gegossen werden als Schattenbewohner. Großblättrige Pflanzen sind durstiger als Arten mit kleinen Blättern. Mulchen verhindert die schnelle Verdunstung der Flüssigkeit sowie das Wachsen von Unkraut und damit viel Arbeit. Einaml hacken erspart zweimal gießen. Grund: Die Kapillaren werden unterbochen und damit wird die Wasserverdunstung abgebaut.
Pflanzen zeigen ihren Wasserbedarf durch Einrollen oder Herunterklappen der Blätter sn. Im Extremfall wird das Laub abgeworfen.
Besondere Hinweise:
Tomaten haben einen hohen Wasserbedarf. Die Blätter sollten immer trocken bleiben. Schwankungen zwischen Trockenheit und Nässe vermeiden sonst Gefahr des Platzend der Früchte. Anfangs 2-3 l/qm und Tag, später
4-6 l/qm und Tag.
Gurken haben auch einen hohen Wasserbedarf, ab der Fruchtentwicklung ca. 3-4 l/qm und Tag. Die Blätter sollten trocken bleiben (Gefahr von falschen Mehltau). Gurken sind Flachwurzler, deshalb das Wasser nicht punktuell sondern breitflächig ausbringen.
Rasen kann das Wasser besser speichern wenn die Halme nur gekappt und länger als 7-10 cm sind. Also bei Hitze nur mäßig mähen. Zu häufiges und vor allem tägliches Mähen führt zur Verflachung der Wurzeln und Entwicklung von Fremdgräsern und Moos.
Rat: ca. 2 Mal pro Woche 30 Minuten wurzeltief beregnen und nicht iefer als ca.
4-5 cm schneiden.
Der Fachberater
Tipps vom Fachberater: Mai 2010
Im Monat Mai ist Pflanzzeit für im März / April auf dem Balkon, im Gewächshaus oder auf der warmen Fensterbank vorgezogenen frostempfindlichen Gemüse und Blumenjungpflanzen, wie zum Beispiel Tomaten, Gurken oder Zucchini bzw. Geranien, Petunien, Astern oder Zinnien. Sie sollten jedoch nicht vor den „Eisheiligen“ ins Freie gepflanzt werden. Zu Ihrem Schutz vor eventuell auftretenden Spätfrösten sollte jedoch immer eine Möglichkeit zum Abdecken der empfindlichen Pflanzen bereit gehalten werden. Dahlien, Gladiolen und andere nicht winterharte Blumenknollen- und Zwiebeln müssen in die Erde. Erste Ernten von Radis, Rhabarber und Kräuter sind möglich. Mit zunehmender warmen Jahreszeit werden auch die meist unbeliebten Gartengäste wie Ameisen, Asseln und Schnecken mobil. Sie vermehren sich zusehends, und machen sich über unsere Gemüse und Blumenjungpflanzen her.
Schnecken: Den Nackt- und Gehäuseschnecken schmecken unsere Jungpflanzen besonders gut. Ihre natürlichen Feinde wie Igel, Frösche, Kröten, Eidechsen oder Blindschleichen fehlen zunehmend in unseren Gärten und stören somit das biologische Gleichgewicht. Schnecken sind vorwiegend nachtaktiv und lassen sich unter abends ausgelegten feuchten Tüchern, Brettern oder auch Rhabarberblättern frühmorgens bequem absuchen. Auch Bierfallen wirken Wunder. Sollten alle natürlichen Bekämpfungsmaßnahmen nicht ausreichen, kann man auch auf im Fachhandel angebotene Mittel (Schneckenkorn) zurückgreifen.
Asseln ernähren sich eigentlich von abgestorbenen Pflanzenteilen. Dies scheinen einige dieser Plagegeister vergessen zu haben und vergreifen sich auch an Jungtrieben z.B. von Tomaten, Paprika, Salat oder Kohlrabi. Hier hilft dann wieder nur die Anwendung zugelassener Pflanzenschutzmittel.
Ameisen stören mit ihren lästigen Beißattacken auf unkrautjätende Garten-freunde, sowie Wühlarbeiten auf Beeten und Wegen. Besonders lästig sind sie, wenn sie sich ihr Quartier ausgerechnet in der Gartenlaube gesucht haben. Die Bekämpfung erfolgt mit zugelassenen, im Fachhandel erhältlichen Mitteln.
Viel Erfolg beim Gärtnern wünscht Ihnen
Ihr Fachberater
Tipps vom Fachberater: April 2010
Garten altersgerecht gestalten
Bei aller Liebe zum Garten wird die dazugehörige Arbeit – besonders von älteren Menschen - nicht immer nur als Entspannung empfunden. Je nach körperlicher Verfassung kann die eigentlich leichte Arbeit auf die Dauer recht beschwerlich werden. Wer auf den Ausgleich, den die Gartenarbeit bietet, auch in zunehmendem Alter nicht verzichten möchte, sollte rechtzeitig vorsorgen.
Mit einem Rollhocker können die unvermeidbaren Arbeiten am Boden bequemer durchgeführt werden. Ein kleiner Gartenpoller leistet beim Ziehen des Gartenschlauches große Hilfe. Eine zweirädrige Schubkarre kann auch mit einer Hand geschoben werden, während die andere Hand für eine Gehhilfe frei ist. Wichtig ist, bei allen Geräten auf ein leichtes Material und ein der Kör-pergröße angemessenes Gerät zu achten.
Mit der richtigen Pflanzenauswahl kann die Arbeit reduziert werden. Beerensträucher werden mittlerweile als rückenfreundliche Hochstämme angeboten, Obstbäume auf schwach wachsenden Unterlagen bleiben deutlich kleiner. So braucht man zum ernten keine Leiter mehr. Ein Hochbeet ist nicht nur leichter zu bearbeiten, es gibt dem Garten eine zusätzliche vertikale Struktur.
Ein Staudenbeet erfreut jedes Jahr aufs Neue, ganz ohne jahreszeitliche Neupflanzungen. Nicht nur Rosen und Lavendel, auch Stauden wie Monarden und Duftnesseln, Nachtviolen und Steinkraut oder ein begehbarer Duftrasen aus Teppichkamille lassen einen die Stunden im Garten besonders genießen. Rindenmulch als Bodendecker dient zur Temperaturregulierung, Düngung und Schutz vor Austrocknung. So erhält man pflegeleichte Flächen, die Unkräutern wenig Chance ließen. Damit alle Gartenwinkel auch später noch gut begehbar sind, ist auf trittsichere Beläge und sanfte Steigungen zu achten. Holz wird in nassem Zustand zum Beispiel schnell schlüpfrig, kann aber mit einer Auflage aus Hasendraht sicherer gemacht werden. Wer auf die romantische Wirkung von Kiesflächen nicht verzichten will, kann diesen mit einem Unterbau aus Kunststoffwaben stabilisieren. Ein Geländer an der richtigen Stelle bietet nicht nur zusätzliche Sicherheit, es kann sinnvoll als gestalterisches Element eingesetzt werden.
Nicht zuletzt sollte an ausreichende Ruheplätze gedacht werden. Eine steinerne Mauer als Sitzgelegenheit ansprechend gestaltet ist immer wieder die ideale Lösung. Sie wirkt ungezwungener als eine feste Sitzgruppe. Und mit einer Sitzhöhe von 65 cm fällt auch älteren Gartenliebhabern das Hinsetzten und Verweilen nicht schwer!
Ihr Fachberater
Tipps vom Fachberater: März 2010
Was ist zu tun?
Rasen: Abharken, bei tockenem Wetter vertikutieren, Rasenkanten abstechen, Schadstellen ausstechen – umdrehen – wieder einsetzen – mit Erde oder sandigem Kompost auffüllen – neu aussäen- Rasendünger u. bei Bedarf Vitalkalk verwenden.
Beerensträucher: Besonders schwarze Johnnisbeeren auf Gallmilbenbefall (angeschwollene Knospen) kontrollieren, ausbrechen oder Zweig abschneiden! Nicht kompostieren
Obstbäume: Leimringe entfernen, Winterschnitt beenden. Achtung: später Schnitt vermindert den Austrieb. Winterspritzung beenden.
Rosen: Grundsätzlich gilt die alte Regel! Rosen werden geschnitten wenn die Forsythien blühen!
Stauden: Es ist die richtige Zeit zum Teilen und Vermehren. Bei der Pflanzung sollte man beachten welche Pflanzen zusammenpassen in - Verträglichkeit - Farbenspiel - Höhe u. Hintergrund. Wie bei anderer Pflanzung von Rosen u.a. ist immer durch gute Vorbereitung die Bildung von Staunässe zu beachten: lehmige Böden mit Sand vermischen sandigen Böden Humus zuführen evtl. Boden austauschen.
Und was noch ?
- auf Gemüsebeeten Bodenoberfläche 10 bis 15 cm tief auflockern ist immer besser als umgraben. - Noch nicht verrotteter Kompost kann zum Mulchen unter Obstbäumen und um Stauden verwendet werden. - Vogelhäuschen rechtzeitig reinigen - Falls möglich Aussat von Radieschen, Möhren, Zwiebeln, Spinat, - Vorziehen v. Planzen im Frühbeet oder im Fenster v.Tomaten, Bokkoli, Kohlrabi, Blumenkohl, Sellerie, Salat.
Viel Freude am neuen Gartenjahr und viel Erfolg wünschen die Fachberater
Tipps vom Fachberater: Februar 2010
Allen Gartenfreunden einen erfolgreichen Start in das neue Gartenjahr wünschen die Fachberater des Stadtverbandes der Gartenfreunde Dessau.
Noch herrscht Winterschlaf im Garten. Igel und Siebenschläfer halten Winterschlaf. Es ist noch alles tief verschneit. Für den Gartenfreund ist es jedoch Zeit an das neue Gartenjahr zu denken. Nach starken Schneefällen sind Gehölze, Sträucher und Stauden vom Schnee zu befreien. Die Futterstellen für die Vögel sind zu kontrollieren und gegebenenfalls neu mit Körnern zu bestücken, damit sie den Winter schadlos überstehen und uns im neuen Jahr bei der Bekämpfung von Schädlingen, wie Raupen , Käfern und Maden unterstützen. Gartenwerkzeuge sind zu überprüfen und bei Bedarf zu reparieren bzw. durch neue zu ersetzen. Schädlingsbekämpfungsmittel sind auf ihr Verfallsdatum zu kontrollieren. Wenn sie dem starken Frost ausgesetzt waren, sind sie zu vernichten bzw. der fachgerechten Entsorgung zuzuführen. Gartenlauben und Geräteschuppen sind auf unerwünschte Wintergäste wie Mäuse, Ratten oder Marder zu kontrollieren. Bei Bedarf kann noch Thomasmehl oder Kalk direkt auf den Schnee ausgebracht werden. Zu Hause, in der warmen Stube ist es Zeit, seine Samenbestände vom letzten Jahr zu überprüfen und auf das Verfallsdatum zu kontrollieren. Gegebenenfalls sind Keimproben durchzuführen. Auch ist es Zeit, Kataloge des Samenversandhandels zu wälzen und bei Bedarf neue Pflanzen und Sämereien zu bestellen.
Trotz aller Bemühungen bin ich mir sicher, das wir Gartenfreunde wie in jedem Jahr wieder die eine oder andere Kleinigkeit vergessen haben, die wir dann kurzfristig im Fachhandel besorgen müssen.
Ein Gutes Gelingen im neuen Gartenjahr, möglichst ohne Mücken Schnecken, Blattläuse, Kartoffelkäfer und weiße Fliege, sowie immer das passende Wetter wünscht Ihnen Ihr Fachberater
Tipps vom Fachberater: November 2009
Tipp: Wenn der Winter Einzug im Garten hält und auch die letzten sommergrünen Gehölze ihr Laub verloren haben, sind Sträucher mit attraktiven Ästen und Zweigen ein probates Mittel gegen winterliche Tristesse. Bei vielen Sträuchern mit gefärbten Zweigen verblasst die attraktive Rindenfarbe jedoch bereits im zweiten Jahr. Daher ist es sinnvoll, die ältesten, weniger stark gefärbten Zweige regelmäßig zum Winterende herauszuschneiden und so den Neuaustrieb kräftig gefärbter Äste zu fördern.
Herbstgemüse ernten
Im November wird es Zeit, das verbliebene Spät- und Herbstgemüse zu ernten. Danach bleiben nur noch die typischen Wintergemüse wie Spinat, Feldsalat, Grün- und Rosenkohl, aber auch Zuckerhut und Mangold auf den Beeten. Zuckerhut verträgt Temperaturen bis -7°C und kann daher noch länger im Beet stehen bleiben. Mangold lässt sich mit etwas Frostschutz (Nadelreisig oder Frostschutzvlies) sogar gut überwintern.
Obstbäume schützen
Die Stämme von Obstbäumen sollten gegen Wildverbiss geschützt werden. Achtung, auch Nager sind Feinschmecker! Die Rinde aromatischer Apfelsorten, wie Cox’ Orange und seine Abkömmlinge, wird von Feld- und Schermäusen sowie Kaninchen und Hasen bevorzugt. Die Gehölze sind so zu schützen, dass Wild auch bei hoher Schneedecke nicht an die Rinde gelangt – geeignet sind Drahthosen oder Kunststoffmanschetten. Im Handel sind auch Wildverbissschutzmittel zum Aufsprühen oder Einstreichen erhältlich. Die Wirksamkeit solcher Mittel sollte jeder Gartenfreund selbst ausprobieren.
Frühblüher nachpflanzen
Wenn Gärtnereien und Gartencenter im November die letzten Blumenzwiebeln und Blumenknollen loswerden wollen, kann bei winterharten Arten und Sorten gerne noch einmal zugegriffen werden. Die Ware ist nämlich bei gleicher Qualität oft um einiges preiswerter als die in den vergangenen Monaten angebotene. Allerdings sollte man damit rechnen, dass die jetzt gesteckten Zwiebeln und Knollen im kommenden Jahr später und auch etwas kleiner blühen werden. Die geringe Investition lohnt jedoch einen Versuch allemal, da die Frühblüher bei entsprechender Pflege im folgenden Jahr ohne weiteres aufholen.
Rosen schneiden
Edel-, Beet und Zwergrosen sollten vor dem Winter nicht zu kräftig zurückgeschnitten werden. 50 cm der Triebe sollten mindestens stehen bleiben, damit beim Zurückfrieren in rauen Wintern noch genügend Holz zum Austreiben bleibt. Anschließend werden die Pfl anzen angehäufelt, um die Veredlungsstelle vor Frost zu schützen. Die Sträucher werden zusätzlich mit Nadelreisig locker abgedeckt. Kletter- und Strauchrosen werden grundsätzlich erst im Frühjahr geschnitten und das nur bei Bedarf. Sie werden aber angehäufelt. Nur Wildrosen können im Allgemeinen auf Winterschutzmaßnahmen verzichten.
Tipps vom Fachberater: September 2009
Himbeeren - sind reich an Mineralien, wie Kalium, Eisen und Phosphor. Gepflanzt wird am besten im Herbst in einen mittelschweren, lockeren und humosen Boden in möglichst windgeschützter Lage. PH- Wert 5.5-6 wäre ideal. Der Boden ist mit organischem Material ( Kompost oder verrotteten Stalldünger) anzureichern. Gepflanzt wird so, dass die Bodenknospen ca. 5cm mit Erde bedeckt sind. Der Boden ist zu mulchen und die Triebe auf ca. 20-30cm einzukürzen. Himbeeren benötigen zum Wachsen ein Spalier, oder zwischen zwei Pfosten gespannte Drähte. Gedüngt wird mit organischem Dünger wie Kompost, verrotteten Stalldung oder Hornspäne. Bei Bedarf 50-70g Blau Volldünger /m². Regelmäßiges Wässern ist vom Vorteil. Abgetragene Himbeerruten werden kurz über dem Boden abgeschnitten, und lange Jungtriebe etwas eingekürzt.
Remontierende ( zweimaltragende Sorten ) werden im Winter, bzw. im zeitigen Frühjahr kurz über dem Boden abgeschnitten. Nachdem sich neue Jungtriebe entwickelt haben, werden alle schwachen Triebe herausgeschnitten und nur die stärksten stehen gelassen. Sie tragen zwar etwas später wie die einmal tragenden Sorten, dafür können Sie diese Beeren jedoch bis zum ersten Frost genießen. Von Krankheiten befallene Pflanzen und Triebe gehören nicht auf den Kompost, sondern sind zu verbrennen oder über den Hausmüll zu entsorgen.
Brombeeren mögen einen sonnigen, Wind und frostgeschützten Standort. An den Boden stellen sie keine besonderen Ansprüche. Die Pflanzung erfolgt am besten im Frühjahr.
Bei der Pflanzung wird weder an den Wurzeln noch an den Ruten zurückgeschnitten. Die jungen Triebe sollten an einem Spalier befestigt werden. Es genügen auch zwischen zwei Pfähle gespannte Drähte. Vom Vorteil ist eine Bedeckung des Bodens mit Stroh oder verrotteten Stalldung, der im Frühjahr gleich als Mulchdecke liegen bleiben kann. Gedüngt wird wie bei den Himbeeren im Frühjahr. Jetzt werden auch alle abgetragenen Ruten kurz über dem Boden abgeschnitten. Die Vermehrung erfolgt durch auf den Boden gelegte und befestigte Ranken, deren Triebspitzen sich rasch bewurzeln. Diese bewurzelte Pflanze schneidet man im Frühjahr ab, und pflanzt sie an ihren richtigen Standort.
Kulturheidelbeeren brauchen für ein optimales Wachstum einen sauren Boden. PH Wert von 3,5 – 4,5 wäre Ideal. Die Pflanzgrube sollte 1m x 1m und 0,4m tief sein und mit einem Gemisch aus Torfmull, Nadelstreu, Walderde, Sägespäne oder Rindenabfälle versehen werden. Kalk und frischer Mist sind Gift für Heidelbeeren. Die Pflanzung sollte im Herbst oder zeitigem Frühjahr erfolgen. Gepflanzt wird am besten in Gruppen oder in der Reihe. Pflanzabstand von 1,5m bis 2m wäre richtig. Heidelbeeren sind Flachwurzler, daher ist der Boden nur vorsichtig zu lockern und mit einem handelsüblichen Azaleen, Heidelbeer oder Rhododendron Dünger zu versehen.
Viel Erfolg bei der Verwertung der Früchte wünscht Ihnen Ihr Fachberater des Stadtverbandes Dessau
Tipps vom Fachberater: August 2009
Anzucht, Pflege und Ernte von Wintergemüse
Wir unterscheiden zwischen Spät- und Wintergemüse.
Spätgemüsearten müssen vor, bzw. nach den ersten leichten Nachtfrösten ins
Winterquartier. ( Keller, Erdmieten etc. )
Wintergemüse kann zum größten Teil direkt vom Beet geerntet werden, wobei
es empfehlenswert ist, einen leichten Winterschutz zu geben. Bei der Ernte ist darauf zu achten, dass das Gemüse nicht beschädigt und in einem kühlen, frostfreien Raum vorsichtig aufgetaut wird.
Zu den Wintergemüsearten gehören zum Beispiel:
Grünkohl, Rosenkohl, Feldsalat, Rettich, Winterradicchio, Porree und Schwarzwurzeln.
- Grünkohl: Anfang August ist die letzte Möglichkeit zur Pflanzung.
Als Reihenabstand genügen 30cm, da die Pflanzen nicht mehr
zu groß werden. Ab September ist regelmäßig zu düngen,
Bei zu strengen Frösten ist leichter Winterschutz zu geben.
- Rosenkohl: Der im Juni gepflanzte Rosenkohl erhält regelmäßige Wasser
und Düngergaben. Gegen die ersten Fröste erhält er leichten
Winterschutz
- Porree : Im Juni/ Juli gepflanzter Porree erhält reichliche Dünger und
Wassergaben. Vorteilhaft ist ein Gemisch von Volldünger und Stickstoff im Verhältnis von 1: 1.
Die Düngung sollte regelmäßig bis in den Sept. fortgeführt werden.
- Feldsalat: Anfang August kann Feldsalat (Rapünzchen) ausgesät
werden, wobei die Reihensaat der breitwürfigen Aussaat vorzuziehen ist.
- Rettich: Anfang August kann Herbst und Winterrettich gesät werden.
Reihenabstand 30cm in der Reihe später auf 15cm vereinzeln.
- Schwarzw.: Die Düngung der Schwarzwurzeln sollte im August beendet
werden, damit sie sich im Winter gut halten.
Auf ein gutes Gelingen:
Ihr Fachberater des Stadtverbandes Dessau
Tipps vom Fachberater: Juni 2009
Die kühle Witterung in den letzten Mai-Tagen hat bei vielen Pflanzen zu Wachstumsstockungen geführt. Besonders betroffen sind Gemüsepflanzen wie Paprika, Gurken, Tomaten und Zucchini. Gut beraten waren die Gartenfreunde, die den Pflanzen noch einen leichten Schutz, insbesondere gegen die kühlen Nachttemperaturen, gegeben haben. Nach Beendigung dieser kalten Witterungsperiode ( Schafskälte ) gilt es für die Pflanzen und für die Gartenfreunde Versäumtes nachzuholen. Es ist noch Zeit, Gurken, Paprika Tomaten und Zucchini zu Pflanzen. Auch können noch Sommersorten von Salat und Kohlrabi ausgesät werden.
Die Erdbeerernte beginnt. Die Erdbeeren sind regelmäßig abzusuchen, von Grauschimmel befallene Beeren sind dabei ebenfalls mit zu entfernen und zu entsorgen. Welkende Erdbeerpflanzen deuten auf einen Befall der Erdbeermilbe hin, und sind sofort zu entfernen. Sie gehören jedoch nicht auf den Komposthaufen. Regelmäßiges Gießen und Düngen fördert das Wachstum der Gemüsekulturen.
Die tragenden Weinreben können im Frühsommer geschnitten, bzw. ausgelichtet werden. Zweijährige Blumen, wie Malve, Tausendschönchen, Bartnelken Fingerhut, Goldlack und Stiefmütterchen, können jetzt ausgesät, und später an Ort und Stelle pikiert werden. Hecken stehen jetzt im vollen Wachstum und können zum ersten Mal in diesem Jahr geschnitten werden. Mit Beginn der wärmeren Jahreszeit werden auch die Schädlinge und andere Plagegeister mobil. Schnecken brechen überfallartig in unsere Blumen und Gemüsekulturen ein und richten großen Schaden an. Bekämpft werden können Sie z.B. mit Schneckenkorn. Blattläuse und weiße Fliege befallen unsere Gemüsekulturen. Bekämpfung z.B. mit verdünnter Brennnessel Jauche. Kartoffelkäfer schädigen unsere Kartoffeln. Bekämpfung: Käfer und insbesondere Eigelege und Larven absuchen. Kirschfruchtfliegen befallen insbesondere unsere Süßkirschen. Gelbtafeln helfen nur wenig, sondern locken nur noch andere Fliegen von anderen Bäumen an. Birnengitterrost ist nur schwierig zu bekämpfen. Krankheitsüberträger sind Wacholder Arten.
Viel Erfolg beim Gärtnern, und bei der “Jagd“ nach den Schädlingen.
Tipps vom Fachberater: April 2009
Aussaat und an Zucht von Jungpflanzen
Die Auswahl von Gemüse- und Blumenpflanzen in den Gartencentern und Baumärkten ist in dieser Jahreszeit besonders groß. Jeder Gartenfreund kann die an Zucht dieser Pflanzen jedoch auch einmal selbst versuchen. Möglichkeiten bestehen dazu zum Beispiel: Im Gewächshaus, im Frühbeetkasten oder zu Hause auf der Fensterbank. Begonnen wird mit der Aussaat in der Regel im März in Saatschalen, oder in Blumentöpfe. Zur Aussaat von Gemüsepflanzen eignen sich besonders: Tomaten, Paprika, Zucchini, aber auch: Salat, Kohlrabi, Blumenkohl oder Brokkoli. Anfang April können die Sämlinge, wenn sie 2-4 Blätter haben, in größere Pflanztöpfe pikiert werden. Tomaten und Paprika sollten etwas tiefer als sie vorher gestanden haben gepflanzt werden, dadurch bekommen sie an dem Stiel zusätzliche Wurzeln und die Pflanzen wachsen kräftiger. Kohlrabi, Salat, Blumenkohl und Brokkoli sollten keinesfalls tiefer als sie vorher im Saatgefäß gestanden haben, gepflanzt werden. Sollten die Jungpflanzen zur Weiterkultur in ein Gewächshaus oder in einen Frühbeetkasten gebracht werden, so ist auf alle Fälle auf den Befall von Schnecken und Kellerasseln zu achten. Tomaten und insbesondere Paprika sollten bevor sie an ihren endgültigen Standort gepflanzt werden, keinesfalls tieferen Nachttemperaturen als + 10-15 Grad C ausgesetzt werden.
Sommerblumen können, soweit sie nicht schon im März in Saatgefäßen herangezogen wurden, und ebenfalls wie die Gemüsepflanzen bereits pikiert wurden, ab Mitte April im Freiland ausgesät werden. Bei niedrigen Nachttemperaturen sollten sie jedoch noch leichten Schutz erhalten. Für die Aussaat eignen sich z.B. Ringelblumen, Studentenblumen, Reseda, einjähriger Rittersporn, Astern und Löwenmaul. Damit Sie kräftige Pflanzen erhalten, sollten die Samenkörner nicht zu dicht gesät werden.
Viel Erfolg bei der Aussaat, beim Pikieren und Pflanzen wünschen Ihnen Ihre Fachberater des Stadtverbandes Dessau
Tipps vom Fachberater: März 2009
Wohnungsputz für Star, Meise und Sperling
Unerlässlich für den Vogelliebhaber ist das regelmäßige Warten der Nistkästen.
Darunter fallen:
- Überpürfen des Geamtzustandes und der Aufhängevorrichtung
- Neubeurteilung des Aufhängeortes
- Säubern des Innenraumes.
Diese Nistkastenkontrolle sollte optimalerweise jährlich erfolgen.
Der günstigste Zeitraum liegt in den Monaten September bis November.
Ab diesem Zeitpunkt hat auch der letzte Vogelnachwuchs die Nistkästen verlassen.
Nun gilt es, alte Nester mitsamt den darin lebeneden Parasiten wie Vogelflöhen, Milben und Zecken aus den Kästen und Höhlen zu entfernen, damit die nächste Vogelbrut nicht übermäßig befallen wird.
Wer es versäumt hat, jetzt ist der absolut letzte Termin.
Ansonsten lässt man es für das laufende jahr ganz bleiben, denn während der Brut- und Aufzuchtzeiten sollten jegliche Störungen an den Nistkästen gänzlich vermieden oder zumindest so gering wie möglich gehalten werden.
Daran ist bereits beim Auswählen von geeigneten Örtlichkeiten zu denken.
Im eigenen Garten empfiehlt es sich, nach jeder Brut die Nistkästen zu kontrollieren und dabei zum Beispiel unbefruchtete Eier oder tote Jungvögel zu entfernen.
Der kasten wird ausgefegt und bei grober Verschmutzung mit klarem Wasser ausgespült. Scharfe chemische Reinigungs- oder Desinfektionsmittel dürfen niemals verwendet werden. Gegebenenfalls ist etwas Sodalauge zu verwenden.
Schließlich muss der Nistkasten nicht unsere Hygiene - Vorstellungen der eigenen "guten Stube" erfüllen.
Gründliches Austrocknen ist dann wichtig.
Achtung: Bitte anklopfen um vor Überraschungen sicher zu sein, denn es kann sein, dass ein anderer Hauseigentümer wie Hasel- oder Wühlmaus die Wohnung bezogen hat.
Tipps vom Fachberater: November / Dezember 08
Herbstputz/ Winterfestmachung
Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken, die Nächte werden kälter, es wird Zeit, frostempfindliches Gemüse zu ernten, sowie nicht winterharte Pflanzen und Stauden in das Winterquartier zu bringen. Zu den frostempfindlichen Gemüsesorten gehören z.B. Gurken, Zucchini, Kürbis, Buschbohnen, Stangenbohnen, Tomaten und Paprika. Es ist auch vorteilhaft dieses Gemüse vor dem ersten Nachtfrost mit Folie Abzudecken, denn erfahrungsgemäß kommt nach dem ersten leichtem Frost wieder eine mildere Periode. Tomaten reifen aber auch in der Wohnung oder in einem anderem frostfreiem Raum problemlos nach, vorausgesetzt sie sind gesund und haben ihre normale Größe weitgehend erreicht. Mit der Ernte von späten Gemüsesorten wie Möhren, Knollensellerie, Rote Rüben, Winterrettiche und allen Spätkohlarten kann bei guter Witterung noch bis Mitte November gewartet werden. Dahlien, Gladiolen, Canna, Knollenbegonien und andere Blumenknollen sind aus der Erde zu nehmen, gut abtrocknen zu lassen und in das Winterquartier zu bringen. Sind die Herbstastern, Chrysanthemen und andere herbstblühende Blumen verblüht, sind sie über dem Boden abzuschneiden. Das Unkraut wird entfernt, der Boden wird, damit die Wurzeln nicht beschädigt werden, mit der Grabegabel oder der Gartenkralle leicht gelockert. Sind alle erforderlichen Arbeiten erledigt, ist es Zeit, den Garten auf den Winter vorzubereiten. Abdeckmaterial für empfindliche Pflanzen ist bereitzuhalten. Gartengeräte, wie Spaten, Hacke, Harke usw. sind zu reinigen und gegebenenfalls leicht einzuölen. Wasserleitungen und Hauswasserversorgungen sind zu entleeren. Die Pumpen sind frostfrei zu überwintern. Die Gartenlauben sind zu sichern, das gilt besonders für Fenster und Türen. Sind alle Arbeiten erledigt, ist es Zeit sich zurück zu lehnen, und in Ruhe an das neue Gartenjahr zu denken, Gartenkataloge zu wälzen ,und eventuell neue Pflanzen und Samen zu bestellen. Ein gutes Gelingen im neuen Jahr wünschen Ihnen Ihre Fachberater des SVG Dessau e.V.
Tipps vom Fachberater: Oktober 08
Kohlrabi ernten
Der für den Winterverbrauch vorgesehene Spätkohlrabi sollte vor den ersten stärkeren Frösten geerntet werden. Dabei wird alles Laub bis auf die jüngsten Herzblätter entfernt. Die Strünke werden kurz unter der Knolle abgeschnitten. So vorbereitet, kann der Kohlrabi in einer Erdmiete im Garten für den Winterverbrauch gelagert werden. Da Erdmieten etwas aufwändig sind, und vor allem vor Mäusen geschützt werden müssen, bietet sich auch die Lagerung in einem kühlen Keller an. Dort wird der geerntete Kohlrabi in feuchten Sand oder in feuchte Erde eingeschlagen. Wichtig hierbei: Die Strünke bleiben samt Wurzeln an der Knolle. Das Einschlagsubstrat darf nicht austrocknen und sollte öfter auf seinen Feuchtigkeitsgehalt geprüft werden.
Strauchobst pflanzen
Der Oktober ist Hauptpflanzzeit für Strauchbeerenobst. Beerenobst gehört in jeden Garten. Seine Vorteile sind geringer Platzbedarf, schneller Ertragsbeginn, hohe Ertragssicherheit sowie eine breite Sortenwahl. Stachel- und Johannisbeeren sind bei relativ geringen Pflegeansprüchen am ertragreichsten. Weiße Johannisbeeren sind gegenüber ihren strenger schmeckenden roten und schwarzen Verwandten süßer und daher als Naschfrüchte bei Kindern beliebt. Strauchbeerenobst wird oft als Stämmchen gezogen angeboten. Diese Kulturform erleichtert Ernte und Pflege, bringt höhere Fruchtqualität, aber einen etwas geringeren Ertrag als die Strauchkultur. Besonders für Stachelbeeren sind Stämmchen zu empfehlen. Schwarze Johannisbeeren eignen sich weniger gut für veredelte Stämmchen. Ihr starker Wuchs verursacht kopflastige, instabile Kronen. Häufige Astbrüche beschleunigen ein vorzeitiges Absterben der Stämmchen.
Rosen pflanzen
Rosen, die bereits im Oktober gepflanzt werden, treiben früher aus. Sie bilden bereits neue Wurzeln, bevor der Boden durchfriert. Dadurch treiben sie im Frühjahr stärker aus als im März oder April gepflanzte und blühen auch circa 10 Tage früher. Der Boden sollte zur Pflanzung gut vorbereitet werden, da Rosen lange am Standort bleiben. Günstig ist eine zwei Spaten tiefe Lockerung und gute Humusversorgung durch kräftige Beigabe guten Komposts oder verrotteten Stalldung. Vor dem Pflanzen werden die Wurzeln etwas eingekürzt und die oberirdischen Teile stark zurückgeschnitten. An jedem Trieb bleiben 3 bis 5 Augen stehen. Bei Kletterrosen werden die Triebe auf 8 bis 10 Augen zurückgeschnitten. Der Pflanzabstand für Buschrosen sollte etwa 30 bis 40 cm betragen.